SCERVINO HERITAGE

"Ich wollte von Anfang an Designer werden. Schon als kleiner Junge träumte ich davon, eines Tages die schönsten Frauen der Welt einzukleiden."

Entdecken Sie die Geschichte von Ermmano Scervino
Ursprünge
Ermanno Scervino kommt in Mailand zur Welt. Doch als er ein kleiner Junge war, zogen seine Eltern mit ihm nach Florenz. Diese Stadt betrachtet er mittlerweile persönlich und beruflich als sein Zuhause. In seiner Kindheit verbrachte er die Sommerferien in Forte dei Marmi, einem noblen Badeort, der bei den großen Stars des italienischen Films, wie Sophia Loren, Gina Lollobrigida und Monica Vitti sehr beliebt war. In den Winterferien ging es dann auf die Skipisten von Cortina d’Ampezzo – Inbegriff mondänen Chics.

So entstanden bereits früh die Grundlagen seiner Philosophie der Schönheit. Er arbeitete mit den größten italienischen Meistern der Mode und des Luxus zusammen und genoss die Atmosphäre der coolsten Städte der 1970er und 1980er (wie beispielsweise New York, wo er mit Andy Warhol Bekanntschaft schloss und Stammgast im legendären Studio 54 war). Am Ende der 1990er traf er Toni Scervino, der zur unternehmerischen rechten Hand seines kreativen Geists wurde. Toni ist – genauso wie Ermanno – ein Liebhaber der toskanischen Exzellenz.

Die Unterstützung und Ermutigung, die er von ihm erhielt, waren für ihn das ausschlaggebende Moment, endlich seine Marke zu erschaffen und seinen Traum Wirklichkeit werden zu lassen: die schönsten Frauen der Welt zu kleiden.
"The beauty of Italian style is at the core of this profession."

Die Maison Ermanno Scervino wird offiziell im Jahr 2000 in Florenz gegründet. Die Entscheidung für die Hauptstadt der Toskana als Sitz des Modehauses war eine grundlegende Wahl. “Made in Florence” ist eng mit der DNA der Marke verbunden und es steht für Werte, die auf die besondere Tradition dieser Stadt zurückgehen, wie die Handwerkskunst in der Schneiderei und das technische Know-how, das seiner Zeit stets voraus ist.

Der neue Firmensitz in Florenz

Die Arbeitsweise von Ermanno Scervino, der die Entwicklung seiner künstlerischen Suche gerne selbst und aus erster Hand verfolgt, um mit den Verarbeitungstechniken und kreativen Experimenten in direktem Kontakt zu bleiben, führte dazu, dass im Jahr 2007 der neue Unternehmenssitz in Bagno a Ripoli eingeweiht wurde, mitten in den Chianti-Hügeln bei Florenz. Die Gegend ist seit jeher berühmt für die Herstellung und Verarbeitung von Spitze und die Fertigung von Aussteuern für den Adel. Architektonisch gruppiert sich der Unternehmenssitz um die Couture-Werkstatt im Zentrum und beherbergt außerdem Ateliers, Büros für die Prototypenentwicklung sowie Schneiderei-, Strickerei- und Konfektionswerkstätten, die alle in ständigem Austausch mit den Design-Büros stehen.

"Ich entwerfe Kleider, kurz bevor eine Frau sie haben möchte."

Couture-à-porter

Mit seiner Mode hat Ermanno Scervino das Konzept des Prêt-à-Porter neu erfunden und zur Couture-à-Porter weiterentwickelt. Seine Kreationen unterliegen nicht einer Verflachung durch Industrialisierung, sondern entstehen durch exzellente handwerkliche Verarbeitungsverfahren, die ein Hauch von Haute Couture umgibt. Von der Wahl erlesener Stoffe als Grundlage für jede einzelne Kreation, über die Modellzeichnung und Anprobe auf der Schneiderpuppe, bis hin zum ersten Modell-Muster und der Inszenierung der Kollektionen bleibt alles unter der strengen Aufsicht des Designers und seines Teams – ohne Kompromisse und ohne Zuhilfenahme externer Unterstützung.

"Die Innovation bestand darin, die Daunenjacke vom Gebirge in die Stadt zu bringen und ein glamouröses, elegantes Kleidungsstück daraus zu machen."

Es war eine einfache Frage, die auf den Skipisten von Cortina d’Ampezzo heranreifte und aus der sich am Ende der Stil von Ermanno Scervino entwickeln sollte: Weshalb kann eine Daunenjacke nicht ein glamouröses und sinnliches Kleidungsstück sein? Das war die Basis, von der aus der Designer die Fertigung eleganter, verführerischer Jacken in Angriff nahm und dabei Schönheit und Funktionalität miteinander verknüpfte. Dazu kombinierte er als starken Kontrast hauchzarte, hyperfeminine Unterkleider, die nicht mehr versteckt, sondern gezeigt wurden und kostbar wie Abendkleider ausgestattet waren. Die italienische und die internationale Kundschaft war von Anfang an begeistert: Bereits nach der ersten Schau gingen die Aufträge ein. Die Elite-Boutiquen wollten die Modelle dieser neuen Marke haben, denn sie besaß, was Frauen sich in diesem besonderen Moment am meisten wünschten: innovativen, emanzipierten Luxus, ohne Vorurteile gegenüber modernen, überraschenden Kombinationen von Materialien und Schnitten. Die Schneidereitechnik, die Ermanno Scervino bei Sportswear anwendet, verführt auf den ersten Blick. Sein unverwechselbarer Stil hat sich erfolgreich etabliert und gilt als Synonym für Qualität “Made in Italy” und internationalen Stil.

"Die fachmännische Handwerkskunst der Maison vermittelt einen raffinierten weiblichen Charme, mit Details von romantischer und zeitgenössischer Ausstrahlung."

"Ich arbeite im Dienste der weiblichen Schönheit"
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